Pensionäre Opfer von Betrugsversuchen
Oberfinanzdirektion Koblenz warnt
Oberfinanzdirektion Koblenz warnt
Die Betrugsmaschen, mit denen überwiegend älter Menschen über das Ohr gehauen werden sollen, haben zahlreiche Varianten. Vor allem unter der Vorgabe, ein Mitarbeiter des Finanzamts oder der Finanzverwaltung zu sein, sollen Geld oder Bankdaten erschlichen werden. So auch im Fall eines Pensionärs aus dem Hunsrück, der per Telefon darauf hingewiesen wurde, dass ihm noch Leistungen aus der Beihilfe zu seiner Krankenversicherung zustünden. Diese sollten ihm in Kürze persönlich übergeben werden. Einen ungewöhnlichen Telefonanruf, so wusste auch der ehemalige Finanzbeamte und rief bei der dafür zuständigen Zentralen Besoldungs- und Versorgungsstelle der Oberfinanzdirektion Koblenz an.
Auf ähnliche Weise meldeten sich Betrüger kürzlich auch bei Bürgern in anderen Regionen mit „Hier ist das Finanzamt, sind Sie heute zu Hause?". Jeweils mit der Absicht, an Bargeld zu kommen oder sich den Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.
Die Oberfinanzdirektion (OFD) Koblenz, als vorgesetzte Dienstbehörde der Zentralen Besoldungs- und Versorgungsstelle sowie der rheinland-pfälzischen Finanzämter, rät Betroffenen, keine persönlichen Daten und Vermögensverhältnisse am Telefon bekannt zu geben und auch keine „angeblichen Beamten der Finanzverwaltung" in die Wohnung zu lassen.
Wer einen solchen oder ähnlichen Anruf erhält, den bittet die Oberfinanzdirektion, sich möglichst umgehend mit seinem Finanzamt oder der Oberfinanzdirektion Koblenz in Verbindung setzen, um so zur Aufklärung einer möglichen Straftat beizutragen.